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A Night of Knowing Nothing

Filmstill aus A NIGHT OF KNOWING NOTHING: Man sieht in schwarz-weiß eine leicht verschwommene Straßenszene. Im Vordergrund stehen zwei Bäume. Auf der Straße steht eine Frau mit langen schwarzen Haaren. Die Sonne wirft ein helles Licht und harte Schatten.

Di 01.09.
20:00

  • Regie

    Payal Kapadia

  • Frankreich, Indien / 2021
    99 Min. / DCP / OmeU

  • Präsentiert von SAVVY Contemporary

  • Kino

    Arsenal

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  • Anschließend Gespräch mit Lynhan Balatbat-Helbock und Laura Kloeckner (SAVVY Contemporary) sowie Kriti Dale und Yash Sawant (Studierende der DFFB), moderiert von Stefanie Schulte Strathaus

SAVVY Contemporary ist zu Gast bei Raumgeben, unserer Reihe zur Diskussion von Bedeutung und Gefährdung freier kultureller Räume. Lynhan Balatbat-­Helbock und Laura Kloeckner stellen A NIGHT OF KNOWING NOTHING von Payal Kapadia vor, ausgezeichnet in Cannes als bester Dokumentarfilm. Im Zentrum steht das Film and Television Institute of India in Pune: Auf dem Campus gefundene Briefe einer Studentin namens L. an ihren Geliebten K. erzählen vom Eindringen der hindu-nationalistischen BJP in das linksliberale Umfeld der Filmschule. Die von L. zunächst in Hindi und dann, wenn sie sich nicht mehr an K. richten, in Bengali vorgelesenen Biefe verbinden sich mit Dokumentarmaterial, aufgenommen von ihr selbst sowie von Studierenden im ganzen Land. Auf Tanzszenen folgen Streiks und Proteste gegen das neue Staatsbürgerschaftsrecht und höhere Studiengebühren. Während L. um eine kastenübergreifende Liebe trauert, fordern Demonstrierende persönliche und politische Selbstbestimmung. Angesichts wachsender Diskriminierung und Gewalt stellt der Film die Frage nach der Rolle einer staatlich geförderten Filmschule in solchen Zeiten. (Stefanie Schulte Strathaus)

Gefördert durch: